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Genf (epd). Der Weltkirchenrat hat zu einer fairen Verteilung von Nahrungsmitteln aufgerufen. Kirchen auf der ganzen Welt sollten sich der Aktionswoche vom 15. Oktober bis 20. Oktober für Nahrungsmittelgerechtigkeit anschließen, teilte der Ökumenische Rat der Kirchen in Genf mit. Der ÖRK stellte Materialien für die Aktionswoche online bereit.

Thema »Nahrung und Migration«

Das Thema der Aktionswoche lautet »Nahrung und Migration«. Im laufenden Jahr habe die Welt die schlimmsten Hungersnöte der modernen Geschichte erlebt, sagte Isabel Apawo Phiri, beigeordnete Generalsekretärin des ÖRK und Verantwortliche für Öffentliches Zeugnis und Diakonie. Oft sei menschliche Gewalt die Ursache gewesen. „Nahrung ist mehr als ein Menschenrecht. Es ist eine Gabe Gottes, die nie beeinträchtigt werden sollte“, betonte Apawo Phiri. Im ÖRK sind knapp 350 Kirchen mit mehr als 500 Millionen Gläubigen zusammengeschlossen.

Kirchen müssten sich aus ihrem christlichen Selbstverständnis heraus gegen den Hunger engagieren, forderte Bernhard Walter, Referent für Globale Ernährungssicherheit bei »Brot für die Welt«. Der ÖRK stellt für die Aktionswoche Materialien in mehreren Sprachen unter anderem für Gottesdienste zur Verfügung, die in Zusammenarbeit mit Kirchen in Indien vorbereitet wurden. Darin werde der Psalm 23 (»Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln«) aus Sicht der Ökologie, der Lebensmittelgerechtigkeit und der Migration interpretiert.
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Auch Jahre nach der Dreifachkatastrophe von Erdbeben, Tsunami und AKW-Havarie sind die Auswirkungen deutlich spürbar. Die Kreuzkirche setzt Spendengelder ein, um in betroffenen Ortschaften in der Präfektur Iwate langfristige Projekte zu unterstützen.
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Zuletzt geändert am 15.10.2017